Vier Generationen, ein Anspruch.
Vom Kutschenrad 1883 bis zum Holzfenster heute: ein Familienbetrieb, der den Wandel von vier Generationen mitgegangen ist — und in den entscheidenden Momenten genau das geblieben ist, was er war.
Heinrich Klenke gründete sein Unternehmen 1883 mit einem einzigen Satz im Kopf: Ich fertige das, was gebraucht wird. Vier Generationen später ist dieser Satz immer noch das, woran wir uns ausrichten.
Was sich verändert hat: das Werkzeug, die Technik, das Sortiment. Was geblieben ist: die Werkstatt an der Brokhauser Straße, die Familie als Trägerin des Betriebs — und die Mitarbeiter, von denen viele länger bei uns sind, als manche Familien zusammenleben.
Auf dieser Seite zeigen wir die zwölf Stationen, die unseren Weg bis heute geprägt haben — die guten und die schweren.

Spuren aus 143 Jahren.
Zwei Aufnahmen aus der Klenke-Geschichte und der Originalmeisterbrief von Heinrich Klenke aus dem 19. Jahrhundert.



Vom Stellmacher zur vierten Generation.
143 Jahre — verdichtet auf zwölf Momente, die Klenke zu dem gemacht haben, was wir heute sind.
- 1883
Heinrich Klenke gründet seine Werkstatt.
„Ich fertige das, was gebraucht wird." Mit diesem Gedanken gründete Heinrich Klenke 1883 in Detmold sein Unternehmen und stellte sich als Stellmacher in den Dienst der Menschen. Kutschenräder aus Holz waren das, was zu dieser Zeit gebraucht wurde — und ein Produkt, das ihm aus seinem landwirtschaftlichen Betrieb vertraut war.
Sein letztes Wagenrad fertigte er 1959. Was als Stellmacher-Werkstatt begann, ist bis heute geblieben: ein Familienbetrieb, der das fertigt, was wirklich gebraucht wird.
- 1964
Heinz Klenke übernimmt — und baut den Betrieb breit auf.
Die Nachkriegszeit stand im Zeichen des Wiederaufbaus. Viele Gebäude waren zerstört, Handwerker wurden überall gebraucht. Heinrich Klenkes Sohn, Heinz Klenke, war zu dieser Zeit bereits als Tischlermeister im Betrieb tätig.
Vater und Sohn erweiterten das Sortiment um Fenster, Türen, Zimmereiarbeiten und Möbeltischlerei und halfen so beim Wiederaufbau in Lippe. 1964 übernahm Heinz Klenke schließlich den Betrieb.
- 1970
Mut zum Neuen: Kunststofffenster.
„Jedes Mal, wenn ich eine Messe besuchte, sah ich Kunststofffenster. Also stellte ich mich dieser Herausforderung — und wir hatten Erfolg." So beschrieb Heinz Klenke später, warum er 1970 die Kunststofffensterfertigung mit ins Sortiment aufnahm.
Die Entscheidung war prägend: Klenke verband fortan klassisches Tischlerhandwerk mit moderner Fertigungstechnik. Beides hat bis heute Bestand.
- 1977
Mehr Platz für die Werkstatt.
Der Betrieb wuchs weiter. Nach mehreren kleinen Erweiterungen folgte 1977 ein größerer Anbau an die Werkstatt — Lagerfläche wurde dringend gebraucht. Dieselben Räume nutzen wir heute für unsere Lackierarbeiten.
- 1988
Der nächste Anbau für die PVC-Fertigung.
Die Fertigungsfläche für Kunststofffenster wurde erneut zu klein. 1988 folgte ein weiterer Anbau an die Werkstatt — der Erfolg der neuen Produktlinie wurde damit auch räumlich sichtbar.
- 1993
Frank Klenke übernimmt mit 27 — die GmbH entsteht.
27 Jahre alt war Heinz Klenkes Sohn, Frank Klenke, als auch er als Tischlermeister den Betrieb seines Vaters übernahm. Mit der Übernahme wurde das Unternehmen in die Heinrich Klenke GmbH umfirmiert — der Name des Gründers blieb erhalten, die Rechtsform wurde modernisiert.
- 1995
Neue Carportanlage und mehr Hoffläche.
Zwei Jahre nach der Übernahme baute Frank Klenke eine neue Carportanlage und erweiterte den Hof um zusätzliche Lagerflächen. Was er hier baute, sieht man dem Betrieb bis heute an.
- 1997
Holz bleibt — die Holzfensterfertigung wird ausgebaut.
Kunststofffenster waren ein großer Teil des Betriebs geworden. Doch Holz kam nie aus der Mode und hatte seinen festen Bestand bei Klenke. Der Gründungssatz galt nach wie vor: Wir fertigen das, was gebraucht wird.
1997 erweiterte Frank Klenke die Holzfensterproduktion um einen Spritzraum: eine Lagerhalle wurde umgebaut, Stahlträger eingezogen und eine Hängebahn mit Spritzwand installiert. Auch der PVC-Bereich wurde erneut erweitert.
- 2003 / 2004
Aus der alten Garage werden Büroräume.
Die Büroarbeit passte nicht mehr dorthin, wo sie war. 2003 und 2004 baute Frank Klenke eine alte Garage in Büroräume um und legte zusätzliche Mitarbeiterparkplätze an. Auch das war Klenke: erst überlegen, was wirklich gebraucht wird — und dann anpacken.
- Juni 2005
Ein schwerer Verlust — und eine Familie, die weitermacht.
Im Juni 2005 traf die Familie Klenke und den Betrieb ein harter Schlag: Frank Klenke verstarb mit nur 39 Jahren. Er hinterließ seine Frau Bettina und seine beiden Töchter Ann-Kathrin und Kim-Laura.
Ohne den Gedanken an ein Aus der Heinrich Klenke GmbH übernahm Bettina Klenke die Geschäftsführung. Frank Klenkes Vater, Heinz Klenke, konnte sie in den ersten Jahren noch unterstützen. Später musste Bettina Klenke die Führung des Betriebes alleine bestreiten.
„Die Mitarbeiter waren mir zu dieser Zeit eine Stütze. Darüber bin ich sehr dankbar. Mit der hohen Qualifikation und dem Können der Mitarbeiter konnte die Heinrich Klenke GmbH weitergeführt werden."
- 2018
Vierte Generation: Ann-Kathrin steigt ein.
Ann-Kathrin, Tochter von Frank und Bettina Klenke, stieg 2018 nach ihrem BWL-Studium in den Betrieb ein. Liebevoll wurde sie damals als „Junior-Chefin" bezeichnet — und legte schon in diesen Jahren ihre ersten Grundsteine als Führungskraft.
Sie führt weiter, was 1883 mit einem einfachen Gedanken begonnen hat: Wir fertigen das, was gebraucht wird. In hoher Qualität, traditionell und auf dem neuesten Stand der Technik.
- Herbst 2025
Abschied von Bettina Klenke — und der nächste Schritt.
Im Herbst 2025 — 20 Jahre nach dem Tod ihres Mannes — verstirbt völlig unerwartet die langjährige Geschäftsführerin Bettina Klenke. Mit großem Engagement hatte sie das Familienunternehmen über viele Jahre erfolgreich geführt und geprägt.
Nach ihrem plötzlichen Tod übernimmt ihre Tochter Ann-Kathrin Klenke-Rethmeier die alleinige Geschäftsführung und führt damit die Familientradition in vierter Generation fort. An ihrer Seite unterstützt sie ihr Ehemann Martin Rethmeier, der Anfang 2025 ins Unternehmen eingetreten ist.
Gemeinsam stellt sich die Familie den neuen Herausforderungen — und führt das weiter, was 1883 begonnen hat.
Manche Familien sind seit drei Generationen unsere Kunden.
Vier Generationen Klenke — und auf der anderen Seite Familien, die uns seit Heinz Klenkes Zeiten begleiten. Drei Stimmen, im O-Ton.
„Seit mehr als 10 Jahren arbeite ich gerne mit der Fa. H. Klenke GmbH zusammen. Die bisher in Auftrag gegebenen Arbeiten wurden immer zeitnah und tadellos ausgeführt. Die Mitarbeiter zeichnen sich durch sehr gute Fachkompetenz aus. Ich kann die Firma bestens weiterempfehlen!"
„Schon mein Vater hat mit Familie Klenke zusammengearbeitet, das hat geprägt für meine Zusammenarbeit mit Klenkes seit 2003. In unserer letzten Baustelle 2020 haben wir bei der Firma Klenke verschiedene Gewerke beauftragt: vom Fenster- und Trockenbau über die Dachstuhlarbeiten bis zur individuellen Haustür war alles dabei. Und wieder fühlten wir uns bestens aufgehoben. Danke."
„Unsere Familie arbeitet seit Jahrzehnten vertrauensvoll mit der Firma Klenke zusammen. Heinz Klenke war immer der erste Ansprechpartner für meinen Vater. Als meine Frau und ich uns unser Eigenheim gebaut haben, war es Frank Klenke, der unsere Wünsche realisiert hat. Auf weiterhin gute Zusammenarbeit."
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